Teilnehmer gesucht – aktuelle Studien und Umfragen
Wir laden Sie herzlich ein, an wichtigen Studien zur Erforschung depressiver Erkrankungen teilzunehmen. Jede Erhebung trägt dazu bei, das Verständnis zu vertiefen und die Behandlungsmöglichkeiten zu verbessern. Unten finden Sie eine Liste aktueller Studienanfragen, die auf Ihre Unterstützung angewiesen sind.
Sie möchten eine Studie einreichen? Dann schreiben Sie uns an: kontakt@depressionsliga.de
Kurzbeschreibung
Im Rahmen dieser qualitativen Studie soll der Umgang von Psychotherapeut:innen mit einer eigenen psychiatrischen Diagnose im Kontakt mit ihren Patient:innen untersucht werden. Die Studie erfasst dafür im Detail Gründe und Gegenargumente für eine mögliche Selbstoffenbarung im therapeutischen Setting. Psychotherapeut:innen, die sich mit ihrer eigenen Diagnose selbstoffenbart haben, werden eingeladen ihre Erfahrungen im Rahmen eines leitfadengestützten Interviews zu reflektieren.
Zielgruppe
Die Stichprobe setzt sich aus 10-15 Personen zusammen, die das 18 Lebensjahr vollendet haben, die deutsche Sprache sprechen und in Deutschland psychotherapeutisch tätig sind. Sie sind approbierte psychologische oder ärztliche Psychotherapeut:innen. Ebenfalls haben sie selbst im Laufe ihres Lebens eine psychiatrische Diagnose nach ICD-10/DSM-Verhalten.
Dazu zählt nicht die Anpassungsstörung, die oft im Rahmen von Selbsterfahrungsprozessen während der Ausbildung von Therapeut:innen vergeben wird
Art der Studie
Es handelt sich bei dieser Studie um eine Untersuchung mit einem qualitativen Forschungsdesign. Die Grundlage der zu verarbeitenden Daten werden rund 10 leitfadengestützte und transkribierte Interviews mit Personen sein, die sich der Gruppe „psychologische oder ärztliche Psychotherapeut:innen“ zuordnen.
Dauer ca. 60 Minuten.
Alle Teilnehmenden erhalten zu Beginn des Interviews eine Einverständniserklärung, in der betont wird, dass die Teilnahme freiwillig ist und jederzeit ohne negative Konsequenzen abgebrochen werden kann (siehe Einverständniserklärung im Anhang). Die Einverständniserklärung informiert auch über die Ziele, den Ablauf und potenzielle Risiken der Studie. Die Teilnehmenden werden insbesondere darüber informiert, dass ihre Audioaufnahmen verschriftlich und dann nur noch anonymisiert behandelt werden.
Link und Kontakt
Bei Interesse an der Teilnahme oder weiteren Fragen zur Studie wenden Sie sich bitte an:
kiradetjen@hotmail.com
Kurzbeschreibung
Ziel dieser Studie ist es, die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Arbeitsbedingungen, individuellen Faktoren und dem Risiko für Burnout bei Mitarbeitenden zu untersuchen. Durch moderierte Fokusgruppen (Gruppendiskussionen) sollen Erfahrungen und Perspektiven zu Themen wie Arbeitsbelastung, Führungsverhalten, Work-Life-Balance und individuelle Bewältigungsstrategien gesammelt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen zudem zur Ableitung von praxisnahen Empfehlungen zur Burnout-Prävention in Unternehmen herangezogen werden.
Zielgruppe
Personen, die aktuell berufstätig sind oder in den letzten Jahren berufstätig waren und dabei Erfahrungen mit hoher Arbeitsbelastung (Burnout) gemacht haben und sich zum Einfluss von Arbeitsbedingungen und individuellen Faktoren auf das Burnout-Risiko austauschen wollen.
Einschlusskriterien: Personen (männlich/weiblich/divers) im Alter von 18 bis 65 Jahren, die aktuell berufstätig sind oder in den letzten Jahren berufstätig waren.
Ausschlusskriterien: Personen, die derzeit unter einer akuten psychiatrischen Erkrankung stehen, welche die Teilnahme beeinträchtigen könnte.
Art der Studie
Moderierte Online-Fokusgruppen (Gruppendiskussionen in kleinen Gruppen mit 6 bis 8 Teilnehmenden, bei denen die Teilnehmenden ihre Erfahrungen und Meinung zum Thema teilen)
60 bis 90 Minuten pro Fokusgruppe
Alle erhobenen Daten werden vollständig anonymisiert und vertraulich behandelt. Persönliche Identifikationsmerkmale werden vor der Analyse entfernt, und die Teilnahme ist freiwillig. Die Daten werden ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke im Rahmen dieser Studie für eine Masterarbeit genutzt.
Link und Kontakt
Bei Interesse an der Teilnahme der Fokusgruppen oder weiteren Fragen zur Studie an:
jule.heyne@stud.fra-uas.de
Kurzbeschreibung
Die Untersuchung zielt darauf ab, die Caregiver Identity von Angehörigen psychisch erkrankter Menschen zu erforschen und zu verstehen, wie psychologische Beratung diese in ihrem Spannungsfeld zwischen Fürsorge und Selbstfürsorge unterstützen kann.
Im Fokus stehen die Veränderung familiärer Dynamiken und der spezifische Unterstützungsbedarf je nach Krankheitsbild. Zudem sollen praktische Ansätze für die Beratung entwickelt werden, um die Lebensqualität und psychische Gesundheit der Angehörigen nachhaltig zu verbessern, da trotz des hohen Bedarfs an Unterstützung derzeit vergleichsweise wenige Beratungsangebote und wissenschaftliche Untersuchungen existieren.
Zielgruppe
Deutschsprachige An- und Zugehörige psychisch Erkrankter über 18 Jahren.
Art der Umfrage
Online-Befragung, 10-15 Minuten Dauer. Die Erhebung erfolgt anonym über SocySurvey, die Teilnahme beruht auf Freiwilligkeit, bei Nicht-Teilnahme oder Abbruch entstehen keine Nachteile. Die Studie wird über eine Vielzahl von Vereinen, Krankenhäusern, über Soziale Medien, Foren u.a. geteilt, sodass nicht nachvollziehbar ist, aus welchem Kontext heraus die Proband*innen teilnehmen. Die erhobenen Daten werden nach 90 Tagen gelöscht.
Weitere Informationen und Kontakt
Mail Kontakt: ina-glomb@gmx.de
Die Depression ist eine der am weitesten verbreiteten psychischen Erkrankungen in der Gesellschaft. Angesichts der weit verbreiteten Vorkommen von Depressionen ist es essenziell, ein adäquates Spektrum an Behandlungsoptionen für Betroffene zur Verfügung zu stellen. Die Psychosomatische Rehabilitation ist eine besondere Form der Behandlung, welche zusätzlich zu Psychotherapeutischen Angeboten sowie ggf. einer medikamentösen Behandlung, Schulungen und Beratungen rund um die Krankheit und deren Umgang anbietet, aber auch Bewegungsangebote zur Verfügung stellt. Ihre Wirksamkeit ist durch mehrere Studien bereits belegt. Erfolgsfaktoren, die zu der Effektivität der Rehabilitation führen, sind bislang nur wenig untersucht. In qualitativen Untersuchungen konnten bisher Erfolgsfaktoren für die Rehabilitation identifiziert werden. Dort wurden unter anderem Faktoren wie das soziale Umfeld, persönliche Eigenschaften und der zwischenmenschliche Umgang in der Rehabilitation genannt. All diesen genannten Faktoren sind die sozialen und emotionalen Komponenten gemein. Im Hinblick auf die quantitative Forschung finden sich bisher kaum Untersuchungen zu den Wirkfaktoren, die zu einer erfolgreichen Reha-Behandlung führen.Aus diesem Grund könnte die Betrachtung emotionaler und sozialer Kompetenzen in einem quantitativen Forschungsdesign von Bedeutung sein, um der Identifizierung der heilenden Faktoren einer stationären psychosomatischen Rehabilitation näher zu kommen. Ziel der vorliegenden Masterarbeit ist zu untersuchen, inwieweit emotionale und soziale Kompetenzen im Verlauf einer stationären psychosomatischen Rehabilitation für Personen mit depressiven Störungen beeinflusst werden und dadurch potenziell positiv auf die depressive Symptomatik wirken.
Zielgruppe
Kontrollgruppe: Personen mit depressiver Störung/ depressiver Symptomatik, welche sich nicht in (stationärer) Behandlung befinden.
Ausschlusskriterien: Personen unter 18 Jahre; Personen mit Suchterkrankungen und/oder Psychosen Einschlusskriterien: Personen mit Depressiver Symptomatik bzw. Depression und/oder Angsterkrankung
Art der Studie
Online-Befragung mit zwei Erhebungszeitpunkten. Nach vier Wochen erhalten die Teilnehmenden einen zweiten Link für eine zweite Umfrage mit denselben Fragen. Diese dient der Untersuchung der potenziellen Veränderung emotionaler und sozialer Kompetenzen. Alle Teilnehmenden würde ich deshalb bitten, Ihre E-Mail-Adresse zu Beginn der Umfrage anzugeben, um denselben Personen, die Umfrage ein zweites Mal zukommen lassen zu können. Die Daten werden selbstverständlich vertraulich von mir behandelt.
Dauer: 20-30 Minuten
Datenschutz
Erst- und Zweitbefragung werden mit Hilfe eines Codes pseudonymisiert; Angegebene E-Mail-Adressen werden von der Forscherin verschlüsselt und nach Beendigung der Studie gelöscht; Alle angegebenen Daten werden von der Forscherin vertraulich behandelt und dienen einzig und allein dem Studienzweck (werden folglich nicht anderweitig weitergegeben und/oder verwendet)
Kontakt: mirjam.guentner@hof-university.de
Ziel der Forschung ist es herauszufinden, ob und auf welche Weise KI in der Beratung oder Behandlung von Patienten eingesetzt werden könnte. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Kombination von menschlicher und künstlicher Intelligenz, um sowohl eine optimale Patientenversorgung zu gewährleisten als auch Fachkräfte im Gesundheitswesen zu entlasten.
Zielgruppe
Für die Online-Umfrage an die Fachkräfte: alle Fachkräfte im Bereich der mentalen Gesundheit, die therapeutisch, psychologisch, ärztlich oder seelsorgerisch tätig sind und mindestens 18 Jahre alt sind. Für die Online-Umfrage an die Bevölkerung: alle Personen, die mindestens 18 Jahre alt sind
Art der Studie
Anonyme Online-Umfragen, Dauer jeweils ca. 8 - 15 Minuten
Datenschutz
Die Teilnahme an der Umfrage erfolgt anonym. Es werden keine personenbezogenen Daten oder Informationen erhoben, die Rückschlüsse auf die Identität der Teilnehmer zulassen. Infolgedessen werden weder E-Mail-Adresse, IP-Adresse, Link-Parameter, Metadaten oder anderen Informationen, die es ermöglichen könnten, einen Teilnehmer zu identifizieren, erhoben. Der Betreiber der verwendeten Plattform "UmfrageOnline" (betrieben durch enuvo GmbH; Link: https://www.umfrageonline.com/datenschutz) gewährleistet, dass alle erhobenen Daten auf sicheren Servern DSGVO konform gespeichert werden, um unbefugten Zugriff zu verhindern. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen werden über den Grund, Nutzen und Verwendung der Daten aufgeklärt. Die Daten werden nur zu Forschungszwecken im Rahmen einer Masterarbeit und einer wissenschaftlichen Publikation verwendet; Soziodemographische Daten werden geclustert erfasst, sodass keine Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich sind.
Link zur Umfrage an die Bevölkerung
Kontakt: christina.lukas@student.wb-hochschule.com
Mit der WIVA-Studie möchten wir untersuchen, inwiefern gedankliche Vorstellungsbilder dabei helfen, die soziale Aktivität von Menschen mit depressiven Symptomen zu steigern. Außerdem möchten wir herausfinden, was Menschen mit depressiven Symptomen erwarten, wenn sie sich soziale Aktivitäten vorstellen und wie sich diese Erwartungen vom tatsächlichen Erleben unterscheiden.
Zielgruppe
Menschen mit Belastung durch depressive Symptome. Einschlusskriterien:
- keine aktuelle Psychotherapie oder Psychopharmakotherapie
- über 18 Jahre
- sehr gute Deutschkenntnisse
- PC / Smartphone mit Audiowiedergabe
Art der Studie
Online-Befragung
- Insgesamt ca. 50 Minuten:
30 Minuten Fragebögen und Aktivitätenplanung
über 7 Tage 2 Minuten Aktivitätenabfrage pro Tag
4 Minuten Nachbefragung und 1- Monats Nachuntersuchung
Datenschutz
Die Datenerhebung auf REDCap erfolgt weitestgehend anonym. Das bedeutet, lediglich in Ausnahmefällen lassen sich Personen insb. durch die Angabe besonders spezieller demografischer
Daten identifizieren. Hierauf zielt die Studie allerdings nicht ab. Zur Kontaktaufnahme für die Befragungen innerhalb der Studie werden die E-Mail-Adressen zusammen mit den Forschungsdaten in REDCap Passwort-geschützt gespeichert. Nach Abschluss der Studie und zur Datenverarbeitung und -auswertung werden die E-Mail-Adressen aus den Forschungsdaten gelöscht, sodass Rückschlüsse auf bestimmte Personen kaum bzw. nur mit einem
unverhältnismäßig großen Aufwand an Zeit, Kosten und Arbeitskraft möglich sind. Die Aufbewahrungsfrist für diese weitestgehend anonymisierten Daten beträgt gemäß den Vorgaben zur guten wissenschaftlichen Praxis mindestens 10 Jahre nach Datenauswertung, bzw. mindestens 10 Jahre nach Erscheinen einer Publikation zu dieser Studie. Die Forschungsergebnisse werden in wissenschaftlich üblicher Form veröffentlicht. Wir sichern zu, dass aus den Veröffentlichungen keinerlei Rückschlüsse auf natürliche Personen möglich sind. Zudem werden die Forschungsrohdaten bei Publikation der Studie im Sinne einer offenen und transparenten Wissenschaft (Open Science) in einem Online-Repositorium (einem öffentlich
zugänglichen Dokumentenserver) gespeichert. Dafür werden die für die Replikation der Analysen nicht nötigen demographischen Daten vorab gelöscht oder aggregiert. Direkt
personenidentifizierende Daten (z.B. ihre E-Mail-Adresse) sind in diesem Datensatz selbstverständlich nicht mehr enthalten
Aufwandsentschädigung
Download einer Entspannungsübung
25€-Gutschein-Verlosung
Unterstützung bei der Wiederaufnahme sozialer Aktivitäten
Feedback zur eigenen (Fehl-) Einschätzung sozialer Aktivitäten
Kontakt: wiva-studie@tu-dresden.de
Sie waren schon einmal wegen Ihrer Depression in Psychotherapie und/oder haben Antidepressiva deshalb erhalten? Trotz der Behandlung bestehen die Symptome aber noch immer und Sie benötigen dringend einen Therapieplatz? Möglicherweise kommt für Sie dann eine Teilnahme an der Therapiestudie PBTRAND der Goethe-Universität Frankfurt in Frage. Unser Angebot beinhaltet Psychotherapie über etwa ein halbes Jahr mit wöchentlichen Einzelsitzungen (je 50 Minuten) durch geschulte Psychotherapeut:innen. Im Rahmen dessen wird untersucht, welche Effekte die Erkenntnisse aus zwei unterschiedlichen Formen von Selbstbeobachtung auf die nachfolgende kognitive Verhaltenstherapie haben. Aktuell befinden wir uns in der Rekrutierungsphase und suchen noch weitere Teilnehmer:innen. Die nächsten Patient:innen können bereits in den kommenden Wochen mit der Diagnostik und der anschließenden Therapie starten.
Zielgruppe
18-65 Jahre; primäre Diagnose: Depression oder Angststörung; trotz min. zwei leitliniengerechter Behandlungen (psychotherapeutisch oder pharmakologisch) weiterhin Symptome der Depression oder Angststörung. Einschlusskriterien: aktuell andere psychotherapeutische Behandlung; Erfüllen der Kriterien einer der folgenden Diagnosen: Substanzabhängigkeit, Posttraumatische Belastungsstörung, Bipolare Störung, psychotische Störung, Borderline Persönlichkeitsstörung, hirnorganische Erkrankungen; akute Suizidalität oder Suizidversuch in den letzten 6 Mon
Art der Studie
Psychotherapie-Studie mit Eingangsdiagnostik, Kurzzeittherapie mit 24 Sitzungen, Nachuntersuchung nach 6 Monaten
Das Studienteam und alle an der Studie Beteiligten stehen gesetzlich unter Schweigepflicht oder werden explizit auf das Datengeheimnis verpflichtet. Dies gilt auch für die Therapeutinnen und Therapeuten. Es werden nur im Rahmen der Studie notwendige Daten erhoben. Die Zuordnung von Fragebogenantworten geschieht anhand eines Codes (als Pseudonym), der in einer separaten Liste gespeichert ist.
Depression ist die am häufigsten auftretende psychische Erkrankung. Es ist davon auszugehen, dass in Österreich und anderen entwickelten Staaten etwa jede fünfte Person im Laufe ihres Lebens an einer behandlungsbedürftigen Depression erkrankt. Charakteristische Symptome beinhalten unter anderem gedrückte Stimmung, Interesse- und Freudlosigkeit sowie eine erhebliche Antriebsstörung. Fatigue ist ein Begleitsymptom der Depression, welches ebenfalls bei einer Vielzahl anderer (chronisch-entzündlicher) Erkrankungen auftritt. Die Ursachen, die zu einer Depression führen können, sind bis heute nicht vollständig geklärt. Die vorliegende Studie hat zum Ziel, Informationen zu hilfreichen Behandlungsmaßnahmen im Zusammenhang mit chronischen Erschöpfungssymptomen bei einer Depression zu erhalten. Dafür werden wir einige Fragen darüber stellen, welche Behandlungsmethoden von Betroffenen als besonders förderlich empfunden haben und welche weniger, sowie Fragen zum aktuellen Gesundheitszustand und Beeinträchtigungsgrad. Studien wie diese sind notwendig, um wirksame neue Forschungsergebnisse zu gewinnen, um daraus nachhaltig wirksame Behandlungsansätze ableiten zu können. Betroffene verfügen in diesem Zusammenhang über eine besondere Expertise, die für die Entwicklung neuer Behandlungsansätze von besonderem Interesse ist.
Zielgruppe
Personen mit depressiven Erkrankungen ab 18 Jahren
Art der Studie
Online-Fragebogen-Studie, ca. 15-30 Minuten, je nach dem wie viele Medikamente & Supplemente eingenommen werden.
Die Online-Befragung „Erfahrungen mit ambulanter Psychotherapie“ richtet sich an ehemalige Psychotherapie-Patienten, die etwa vor 1-3 Jahren eine ambulante Psychotherapie bei einer ärztlichen oder psychologischen Psychotherapeut*in beendet haben (entweder regulär abgeschlossen, vorzeitig beendet oder abgebrochen).
Es gibt bereits viel Forschung zu psychischen Erkrankungen. Das ist erfreulich. Jedoch wird die Auswahl der Forschungsthemen meistens allein von den Forschenden bestimmt.
Das wollen wir ändern: Wir sammeln die Themen von Menschen mit psychischen Schwierigkeiten und ihnen nahestehenden Personen. Daraus entsteht der Forschungskompass Mentale Gesundheit.
Sie wollen Ihr Erfahrungswissen beisteuern? Dann freuen wir uns auf Ihre Beiträge!
Zur Website www.kommit-deutschland.de
Im Rahmen der Studie „Positive Emotionen im Alltag kennenlernen“ (PEAK) wird
untersucht, welche Überzeugungen Menschen mit positiven Gefühlen verbinden und
wie sie mit diesen umzugehen. Die Studie zielt unter anderem darauf ab
festzustellen, ob es Unterschiede in diesen Aspekten zwischen Personen mit und
ohne depressive Symptome gibt. Daher suchen wir insbesondere Personen mit
bestehenden depressiven Symptomen (z.B. Niedergeschlagenheit, Interessenverlust
etc.).
Teilnahmevoraussetzungen
Um teilnehmen zu können, sollten Sie zwischen 18 und 65 Jahren alt und damit
einverstanden sein, ein Onlineinterview mit den Forschenden durchzuführen.
Zusätzlich sollten Sie dazu bereit sein, zu zwei verschiedenen Zeitpunkten
umfangreichere Online-Fragebögen und über einen Zeitraum von insgesamt 4
Wochen 2-4 tägliche kurze SMS-Befragungen zu beantworten. Außerdem benötigen
Sie ausreichende Deutschkenntnisse und ein Smartphone mit Internet-Zugang. Es
werden insbesondere Personen mit bestehenden depressiven Symptomen (z.B.
Niedergeschlagenheit, Interessenverlust etc.) gesucht.
Vorteile durch die Studienteilnahme
Im Rahmen der Studie könne Sie mithilfe des "Positive Emotionen im Alltag
kennenlernen" (PEAK)-Tagebuchs Ihr emotionales Erleben beobachten und so mehr
darüber erfahren, wie sie mit ihren Gefühlen im Alltag umgehen.
Für die vollständige Teilnahme können Sie bis zu 20 Euro erwerben (oder zwischen
1 und 6 Versuchspersonenstunden als Psychologiestudierende). Außerdem erhalten
Sie kostenlosen Zugang zum „Heidelberger Training der Emotionsregulation“
(HeiTER) und einen individuellen Emotionsregulationsbericht. Unter allen
Teilnehmenden werden zudem Gutscheine im Wert von 200 Euro (1 x 100 Euro, 2 x
50 Euro) verlost.
Link zur Studie
Nähere Informationen und die Möglichkeit, sich zu der PEAK-Studie anzumelden,
finden Sie hier:
www.soscisurvey.de/positive-emotion-beliefs/
Kontakt
Bei Fragen zur Studie können Sie uns sehr gerne telefonisch (06221/547362) oder
per E-Mail (peak@psychologie.uni-heidelberg.de) kontaktieren.
In unserer kurzen Online-Befragung zum Thema Aufklärung über Psychotherapie (INCOPT - Informed Consent for Psychotherapy) möchten wir untersuchen, ob, wie und in welchem Umfang Patient:innen über die psychotherapeutische Behandlung in Deutschland aufgeklärt werden und welche Informationen dabei aus Sicht von Patient:innen besonders wichtig und hilfreich sind. Sie haben in den letzten zwei Jahren eine ambulante oder (teil-)stationäre Psychotherapie gemacht? Dann teilen Sie uns gerne anonym Ihre Erfahrungen in unserer 10-15-minütigen Online-Befragung mit.
Einschlusskriterien:
(a) Mindestalter von 16 Jahren;
(b) Inanspruchnahme einer ambulanten oder (teil-) stationären Richtlinien-Psychotherapie innerhalb der letzten 24 Monate in Deutschland,
(c) Vorliegen einer informierten, freiwilligen Einwilligung zur Studienteilnahme.
Ausschlusskriterien:
(a) Inanspruchnahme eines in Deutschland nicht sozialrechtlich anerkannten Psychotherapieverfahrens,
(b) Inanspruchnahme von < 10 Therapiesitzungen,
(c) unzureichende deutsche Sprachkenntnisse.
Zur Online-Befragunghttps://ww2.unipark.de/uc/klin-psych/
Vielen Dank vorab für Ihre Unterstützung!
Die Goethe-Universität Frankfurt bietet für Menschen mit depressiver Symptomatik im Rahmen einer Studie kostenlose Online-Gruppenprogramme zur Stärkung der psychischen Gesundheit an. In der Studie werden zwei Behandlungsprogramme miteinander verglichen: ein auf Meditation basierendes Gruppenprogramm, in dem eine positive, wohlwollende Einstellung sich selbst und anderen gegenüber eingeübt wird sowie ein speziell auf Depression angepasstes Gesundheitsprogramm, das die Erkenntnisse über die gesundheitlichen Auswirkungen von Stress auf unseren Körper und unser Wohlbefinden nutzt, um die körperliche und mentale Resilienz zu stärken. Die Zuteilung zu den beiden Programmen erfolgt nach dem Zufallsprinzip.
Die beiden Programme umfassen ein ca. dreimonatiges Online-Gruppenprogramm mit wöchentlichen Online-Gruppensitzungen à 100 Min sowie ausführlicher Eingangs- und Abschlussdiagnostik.
Voraussetzung für die Teilnahme ist eine depressive Störung, die in einem Diagnostiktermin abgeklärt wird; Alter 18-65 Jahre; Internet-Zugang; Wohnort Rhein-Main-Gebiet (Großraum Frankfurt am Main). Die für die Studie erhobenen Daten werden unter strenger Beachtung der Schweigepflicht nur in pseudonymisierter Form verarbeitet.
Interessent*innen können sich per E-Mail an depressionsprojekt@psych.uni-frankfurt.de wenden. Alternativ können Sie uns auch telefonisch unter 069-79825356 oder 069-79825355 erreichen.
Umfrage zu Perspektiven und Entscheidungsfindung
PROMPT (Toward PRecisiOn Medicine for the Prediction of Treatment Response in Major Depressive Disorder through Stratification of Combined Clinical and Omics Signatures) ist ein europäisches Projekt, das die Behandlung von Depressionen verbessern soll. Die Forschenden sind der festen Überzeugung, dass jeder Patient die für ihn am besten geeignete Therapie erhalten sollte, und setzen das kombinierte Fachwissen ihres multiprofessionellen Teams ein, um dies zu verwirklichen.
Sie können diese Forschung unterstützen, indem Sie eine kurze Online-Umfrage (Dauer ca. 8 min) ausfüllen. Teilnehmen können alle, die 18 Jahre oder älter sind und nicht mehr zur Schule gehen. Die Umfrage ist anonym und durch die lokale Ethikkommission genehmigt.
Weitere Informationen auf der PROMPT-Website
An der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Regensburg am Bezirksklinikum Regensburg wird aktuell eine durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte klinische Studie (kurz TSPO) durchgeführt. In dieser Studie wird über einen Zeitraum von 14 Tagen das Medikament Etifoxin als Zusatz zu antidepressiver Standardtherapie bei PatientInnen mit Depression untersucht. Ziel der TSPO-Studie ist es, zu klären, ob eine Therapie mit Etifoxin im Vergleich zu Placebo zusätzlich zur Standardtherapie bei PatientInnen mit Depression zu einer Beschleunigung bzw. Verstärkung der antidepressiven Wirkung führt.
Die gesamte Studienteilnahme dauert etwa 4 Wochen und ist im Rahmen einer stationären Behandlung in der Klinik möglich. Während der Teilnahme werden Sie engmaschig von unserem Studienteam betreut. Termine nach der 14-tägigen Einnahme des Studienmedikaments können auch ambulant erfolgen.
Erleichtern bestimmte Gesichtsausdrücke hilfreiches Denken?
Während es bereits wirksame psychotherapeutische und medikamentöse Behandlungsverfahren gibt, profitiert eine hohe Zahl von Betroffenen nicht oder nur unzureichend von der Behandlung oder bricht diese ab. Folglich ist es von zentraler Relevanz, die Psychotherapie depressiver Erkrankungen zu verbessern.
Ein zentraler Mechanismus kann hier der stärkere therapeutische Fokus auf körperliche und emotionale Prozesse sein. Insbesondere technologische Fortschritte wie smartphonebasierte Trainings und neuartige Sensortechnologie zur Erfassung körperlicher Prozesse bergen hier hohes Potential.
Projektbeschreibung
Im Rahmen der randomisiert-kontrollierten Studie „EmpkinS – EKSpression“, die Teil des Sonderforschungsbereichs 1483 EmpkinS (Link) ist, soll die Wirksamkeit verschiedener smartphonebasierter Trainings auf depressive Stimmung bei Proband*Innen mit und ohne depressive Erkrankungen untersucht werden.
Insgesamt umfasst die Studie vier Termine (Gesamtaufwand ca. 5 Stunden).
- Online-Fragebogen (Klären der Teilnahmevoraussetzungen, bequem von zuhause aus möglich), ca. 30 Minuten
- Diagnostik-Gespräch mit geschulter*m Psycholog*In, ca. 1-2 Stunden
- Interventionstermin zum Üben des Umgangs mit depressiv machenden Gedanken in Begleitung durch geschulte*n Psycholog*In, ca. 2 – 2.5 Stunden
- Telefonisches Follow-Up durch geschulte*n Psycholog*In (bequem von zuhause aus möglich), ca. 20 Minuten
Sie haben Interesse an einer Studienteilnahme bei EmpkinS-EKSpression?
- Sie erhalten neue Impulse für den Umgang mit depressiv machenden Gedanken in Vorbereitung oder zur Unterstützung einer Psychotherapie
- Sie können teilnehmen, während sie auf einen Therapieplatz warten, sich in einer Therapiepause befinden, oder um eine Psychotherapie zu begleiten. Wenn Sie möchten, werden Sie außerdem an die Hochschulambulanz für Psychotherapie Erlangen angebunden
- Sie erhalten spannende Einblicke in die klinische Forschung & tragen zu neuen Erkenntnisse zu Entstehung und Aufrechterhaltung sowie zu Diagnose und Behandlung von Depressionen bei
- Sie erhalten eine Aufwandsentschädigung von bis zu 40€
Weitere Informationen und Anmeldung zur Studie
Im Rahmen einer Studie am Psychologischen Institut der Universität Heidelberg werden weiterhin Personen gesucht, die in Kürze eine ambulante Verhaltenstherapie zur Behandlung einer depressiven Erkrankung abschließen werden bzw. vor Kurzem (max. 2 Wochen) eine ambulante Verhaltenstherapie zur Behandlung einer depressiven Erkrankung abgeschlossen haben. Angesichts der aktuellen COVID-19-Situation erfordert die Studie keine Anwesenheit am Psychologischen Institut in Heidelberg, sondern kann online erfolgen.
Informationen zur Studie:
Ziel der Studie ist es, zu untersuchen, wie sich psychische Gesundheit und Emotionsregulation nach Abschluss einer ambulanten Verhaltenstherapie zur Behandlung einer depressiven Erkrankung entwickeln. Die Studie beinhaltet neun Messzeitpunkte im Abstand von jeweils drei Monaten. Jeder Messzeitpunkt umfasst die Beantwortung von Onlinefragebögen sowie die Bearbeitung einer App. Die App wird die Teilnehmer dabei jeweils über einen Zeitraum von einer Woche fünfmal pro Tag dazu auffordern, Angaben zu ihren Gefühlen und zum Umgang mit diesen Gefühlen zu machen.
Während des ersten Termins sowie sechs Monate, ein und zwei Jahre nach dem ersten Termin soll zudem ein ausführliches Interview durchgeführt werden.
Vorteile durch die Studienteilnahme:
Die Studie ermöglicht den Teilnehmern einen Einblick in ein interessantes Forschungsprojekt. Bei vollständiger Teilnahme an allen Messzeitpunkten erhalten die Teilnehmer eine Aufwandsentschädigung von 400€.
Teilnahmevoraussetzungen:
Teilnehmen können Personen, die in Kürze eine ambulante Verhaltenstherapie zur Behandlung einer depressiven Erkrankung beenden werden oder vor weniger als 2 Wochen beendet haben. Die Personen sollten mindestens 18 Jahre alt sein und keine Substanzabhängigkeit, bipolare oder psychotische Störung aufweisen.
Kontakt:
Bei Fragen zur Studie können Sie uns sehr gerne telefonisch (0178 3165305) oder
per E-Mail (gefuehlsstudie@psychologie.uni-heidelberg.de) kontaktieren.